Prostatakrebs Chemotherapie

Prostatakrebs Chemotherapie

Eine Prostatakrebs Chemotherapie gehört zum Glück (noch?) nicht zu den schulmedizinischen Standardtherapien, weil das Prostatakarzinom kaum darauf anspricht. Das liegt wahrscheinlich daran, dass dieser Krebs, auch wenn er sich als aggressiv entpuppt, immer noch wesentlich langsamer wächst als die meisten anderen Krebsarten:

Die Zellteilung geschieht nicht so schnell, dass die Zellgifte ihre Wirkung entfalten könnten.

In meiner Selbsthilfegruppe finden sich seltsamerweise aber einige Männer, die davon trotzdem nicht verschont wurden. Dementsprechend steigt ihr PSA-Wert auf unvorstellbare Werte – mit bekanntem Ausgang. Den schulmedizinischen Onkologen gehe ich jedenfalls heute sehr sorgfältig aus dem Weg.

Die Verfahren und Medikamente der Prostatakrebs Chemotherapie wurden und werden natürlich immer weiterentwickelt und sind schonender und verträglicher geworden. Viele Zusatzarzneien helfen auch gegen die schlimmen Nebenwirkungen. Neuerdings steht ein spezieller Labortest zur Verfügung, mit dessen Hilfe die Wirksamkeit der verschiedenen Zellgifte auf unseren speziellen und ganz persönlichen Krebs getestet werden können. Wird er immer angewandt?

Je nach Alter, körperlicher Verfassung, Körpergewicht und Tumorklassifikation kann der Spezialist ein persönliches Chemo-Regime, also die Verabreichung verschiedener Mittel und Dosierungen über eine individuelle Zeitkurve, mit einer wenigstens wahrscheinlichen Effizienz erstellen, was die enormen körperlichen und psychischen Belastungen gegebenenfalls rechtfertigen würde.

Nur unter diesen Bedingungen und vorheriger Ausschöpfung aller anderen Therapien sollte bei Prostatakrebs eine Prostatakrebs Chemotherapie überhaupt in Betracht gezogen werden [43].

Mehr dazu lesen Sie im Ratgeber „Prostatakrebs“.