Peter F. Weitzel

Prostatakrebs Hormontherapie

Prostatakrebs Hormontherapie

Obwohl die Hodenentfernung oder Hodenausschälung dazu gehört, meint man mit der Prostatakrebs Hormontherapie im Allgemeinen die medikamentöse Unterbindung des Testosterons. Wir wissen inzwischen, dass das männliche Hormon Testosteron für Kraft, Mut, Entschlossenheit und die Sexualfunktionen des Mannes zuständig ist. Bei besonders aggressiven Straftätern hat man auch tatsächlich überhöhte Testosteronwerte gemessen.

Früher wurde es auch jungen Frauen verabreicht, wenn sie zum Beispiel an lebensgefährlichen Gebärmutter-Blutungen litten. Eine unerwünschte Folge war dann ein übersteigerter Sexualtrieb, der den weiteren Lebensweg nicht immer günstig beeinflusst hat.

Leider soll dieses wunderbare Testosteron beim Mann auch negative Nebenwirkungen haben. So wird gelehrt, wie oben schon erwähnt, dass neben der Glatzenbildung auch das Prostatakarzinom des Mannes wesentlich durch seinen Testosteronspiegel aktiviert würde [21].

Die Prostatakrebs Hormontherapie beruht, wie die Hodenentfernung, auf der Annahme, dass eine Testosteronunterdrückung den Krebs hemmen kann. Sie wirkt, wenn überhaupt, aber eben fast ausschließlich nur symptomlindernd (palliativ) und nicht heilend (kurativ).

Der Tumor und gegebenenfalls auch etwa vorhandene Metastasen werden dabei nur gebremst. Der gegenwärtige Zustand wird wegen der hormonunabhängigen Krebszellen also nur für einige Zeit verbessert.

Bei der Hormontherapie werden gegenwärtig vier Wege mit unterschiedlichen Ansätzen aber dem gleichen Ziel beschritten. Welche das sind, lesen Sie im Ratgeber „Prostatakrebs“.

Prostatakrebs