Prostatakrebs Vorsorgeuntersuchung

Prostatakrebs Vorsorgeuntersuchung

Will man in einem Männergesicht das blanke Entsetzen sehen, so braucht man ihn nur zu fragen, ob er schon zur Prostatakrebs Vorsorgeuntersuchung (so nennen es die Mediziner) war. Dann wird ersichtlich, wie quälend schwer es den meisten Männern fällt, diese Frage überhaupt an sich heran zu lassen.

Außerdem: Es gibt eigentlich gar keine Vorsorge und somit auch keine Prostatakrebs Vorsorgeuntersuchung. Man kann keine Vorsorge zum Krebs betreiben, denn dann müsste man die Ursachen kennen [23].

Die selbsternannten Wissenschaftler, die fleißig behaupten, man müsse nur genügend Tomaten essen oder täglich masturbieren um den Krebs zu vermeiden, lasse ich mal außen vor.

Worum es hier geht, ist die Früherkennungsuntersuchung, die eigentlich wieder keine Früherkennungsuntersuchung ist, sondern eher eine Späterkennungsuntersuchung.

Denn wer sich untersuchen lässt, möchte liebend gern als Ergebnis hören: alles in Ordnung, es ist kein Krebs da. Ist er aber da, dann soll der Begriff Früherkennung suggerieren, dass sich der Krebs in einem relativ frühen Stadium befindet. Für mich ist das aber alles in allem verdammt spät. Es ist also eine Späterkennung, weil es ja schon Krebs ist, den man feststellt.

Sollen wir nun oder sollen wir nicht zur Früherkennungsuntersuchung gehen?

Mehr dazu lesen Sie im Ratgeber „Prostatakrebs“.