Prostatakrebs Bauchschnitt-Operation

Prostatakrebs Bauchschnitt-Operation

Die Bauchschnitt-Operation ist auch heute noch die weitaus am meisten angewandte Operationsmethode beim Prostatakarzinom. Die Literatur geht von einer Rate um 90% aus. Sie ist, trotz inzwischen bekannter und weitaus schonenderer Methoden, die Standardmethode bei der Urologenausbildung. Und sie wird es wahrscheinlich noch lange Zeit bleiben [57].

Der hoch verdiente, weltberühmte Physiker Max Planck sagte schon vor ca. 90 Jahren verbittert sinngemäß: Neue Erkenntnisse in der Wissenschaft setzen sich nicht durch Überzeugung durch, sondern nur durch das Aussterben der Anhänger der veralteten Lehren.

So wird es wohl noch lange dauern, bis sich die meisten Männer an einer zeitgemäßen Therapiemethode erfreuen können – wenn die dann überhaupt noch nötig sein sollte.

Ablauf: Bei der Bauchschnitt-Operation wird die Bauchhöhle unterhalb des Nabels bis zum Schambein geöffnet, nachdem bereits ein Harnröhrenkatheter in der Blase stationiert wurde. In der Regel werden zunächst die nächstliegenden Lymphknoten entnommen und einer schnellen Krebszellenanalyse durch einen bereitstehenden Pathologen unterzogen. Sind sie entgegen den Erwartungen aus den Voruntersuchungen bereits befallen, so hat sich die OP als sinnlos erwiesen, weil sich schon Metastasen abgesetzt haben.

Die OP wird nun abgebrochen und die Bauchdecke wieder geschlossen. In solch einem Fall sind nun die alternativen Therapien gefragt, deren Chancen auf Heilung oder zumindest Verzögerung heute nicht weniger gut anzusehen sind.

Mehr dazu lesen Sie im Ratgeber „Prostatakrebs“.