Peter F. Weitzel

Prostatakrebs Selbsthilfegruppe

Auf einen Nenner gebracht, geht es den Teilnehmern der Prostatakrebs Selbsthilfegruppe um das Bedürfnis, Antworten auf die folgenden Hauptfragen zu finden:

  • Angst vor Siechtum und Krebstod
  • Suche nach der individuell optimalen Behandlung
  • Angst vor der Behandlung
  • Angst vor den Behandlungsfolgen
  • Überwindung der Behandlungsfolgen und
  • Angst davor, dass der Krebs wieder kommt.

 
Prostatakrebs SelbsthilfegruppeDas ist schon ein beachtlich unterschiedliches Spektrum, was ein Gründer oder Initiator einer solchen Prostatakrebs Selbsthilfegruppe recht subtil beachten sollte. Einen noch höheren Wert als das reine Informationsbedürfnis haben die Möglichkeit des gegenseitigen Austausches von Leidens- und Erfolgsgeschichten und das Gefühl der menschlichen Nähe und Geborgenheit.

Gerade letzteres kann selbst in der Familie kaum gefunden werden, weil sich die Frau, die Kinder und Eltern niemals in die oftmals auch irritierte und widersprüchliche Gefühlswelt eines an Prostatakrebs erkrankten Mannes hineinversetzen können.

Besonders in den Phasen des Suchens nach einer Lösung und der Unklarheit über eine vollständige Heilung wird der betroffene Mann von seinen Gefühlen hin- und her gerissen. Von außen ist das kaum wahrzunehmen, denn der Mann handelt ja seit Jahrtausenden instinktiv in seinem Rollenverständnis als schweigender Problemlöser.

Insofern tun ihm die regelmäßigen Zusammenkünfte in der Selbsthilfegruppe sehr, sehr gut. Deshalb empfehle ich besonders auch eher introvertierten Männern, wenigstens 3 Mal unbefangen an einem Treffen teilzunehmen und sich erst dann für oder gegen eine Mitgliedschaft zu entscheiden.

Ich habe das auch getan… und war bitter enttäuscht. Mehr dazu lesen Sie im Ratgeber „Prostatakrebs“.

Prostatakrebs