Prostatakrebs: Symptome einer möglichen Erkrankung

von Peter Weitzel

Prostatakrebs Symptome

Das Problem bei der Erkennung von Prostatakrebs: Symptome, die schon früh auf eine Erkrankung hinweisen, gibt es leider nicht! Der Betroffene stellt also zunächst gar nichts fest, sondern bemerkt Beschwerden erst dann, wenn der Tumor so groß geworden ist, dass er auf die Harnröhre übergreift beziehungsweise diese verengt.

Prostatakrebs-Symptome können sein:

  • Schwierigkeiten zu Beginn des Urinierens
  • Urinieren nicht möglich (Harnverhalt)
  • häufiger beziehungsweise übermäßiger Harndrang
  • schwacher und/oder unterbrochener Harnfluss
  • unvollständige Blasenentleerung
  • Blut in der Samenflüssigkeit oder im Urin
  • Schmerzen bei der Ejakulation
  • verminderter Samenerguss
  • schwache Erektion oder sogar Impotenz

Beschwerden beim Urinieren können durchaus auch von einer gutartigen Prostatavergrößerung herrühren, an der etwa neun von zehn Männern im höheren Lebensalter leiden.

Auch allgemeine Symptome beziehungsweise Beschwerden können als Prostatakrebs-Anzeichen gedeutet werden:

  • allgemeine Schwäche
  • Abgeschlagenheit
  • Müdigkeit
  • Leistungsabfall
  • Konzentrationsschwäche
  • Gewichtsverlust

Diese treten natürlich auch bei anderen Erkrankungen und sogar bei völlig gesunden Männern auf. Derartige Symptome sind für sich alleine also noch kein Grund zur Besorgnis!

Trotzdem ist beim Auftreten der aufgeführten Beschwerden eine gründliche, ärztliche Untersuchung angeraten, um genau festzustellen, worauf die Probleme zurückzuführen sind. Mehr dazu erfahren Sie im Ratgeber "Prostatakrebs".